Wir sind Viersener Bürgerinnen und Bürger und haben es satt, dem Zeitgeist des rechten Populismus, des Hasses und der Intoleranz das Feld zu überlassen. Demokratie sowie eine soziale und friedliche Gesellschaft kann es nur geben, wenn wir uns einmischen, Stellung beziehen und Verantwortung übernehmen.

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Als Mitglieder einer privaten Gemeinschaft, deren Mitglieder sich in ihrer Freizeit der gesellschaftlichen Aufgabe der Pflege des europäischen Gedankens widmen, möchten wir uns Euch an dieser Stelle einzeln vorstellen. Die Reihenfolge der Vorstellungen richtet sich allein nach dem Eingang der persönlichen Beiträge.


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Claudia Kümmel

Ich bin 58 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Ich bin langjährige Mitarbeiterin der Suchtberatung und seid frühester Jugend politisch interessiert.
Ein friedliches Zusammenleben in einem Europa ohne Grenzen ist mir enorm wichtig.

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Unbekannt
Beate Schanzenbach

Geboren bin ich 1955 in Viersen und lebe dort gerne.
Beruflich bin ich dem Gesundheitswesen verbunden und privat bin ich gemeinsam mit meinem Mann kulturell engagiert. Wir lieben Bücher, Konzerte, Museen und Kino!
Und als 100prozentige Viersenerin vergeht natürlich kein Tag ohne den echt niederrheinischen Austausch mit Freunden, Nachbarn und Bekannten.

Meine Meinung:
Die Europäische Union ist das Beste, was seit den Zeiten der Geschichtsschreibung auf diesem Kontinent passiert ist:
ein nach einem Weltkrieg gewachsener friedlicher Zusammenschluss von eigenständigen Staaten, in denen über 500 Millionen Menschen von offenen Grenzen, gemeinsamer Währung, laufend verbessertem Verbraucherschutz, gemeinsamen Qualitätsstandards, Schüler*innen und Studierenden- Austauschprogrammen, Umweltschutzbestreben und vor allem Sicherung des Friedens seit fast 70 Jahren und vielem mehr profitieren.
Zu verbessern gibt es Vieles, aber:
Setzen sie sich einmal mit 27 Freund*innen zusammen und entwickeln bei unterschiedlichen Interessen und Kenntnissen ein weltweit vorzeigbares Gemeinschaftsprojekt, mit dem alle einverstanden sind!

Deshalb: peoplefor.eu !!!

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Unbekannt




Stefan Krause-Heiber

Ich bin Jahrgang 1954. Ich lebe gern am Niederrhein, da es im Herzen Europas liegt.
So ist der Weg in die Niederlande für einen Kurzurlaub wie gemacht. Ohne Grenzkontrolle mal eben durch das Dreiländereck bei Aachen. Ich gehe liebend gerne zum Italiener essen. In Griechenland mache ich regelmäßige Urlaub. Bei der Gründlichkeit bin ich eher deutsch, liebe aber die Lässigkeit der Italiener und der Spanier. Die Natur skandinavischer Länder fasziniert mich. Der Verlust der britischen Inselmentalität mit ihrem spezifischen Humor trifft mich.
So ist jeder ganz besonders, dennoch nicht unbedingt festlegbar.
Deshalb liebe ich es, Europäer zu sein.

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Christoph Mai

Ich habe die Gruppe vor ca. 2 Jahren bei einer ihrer Aktionen auf der Fussgängerzone in Viersen kennengelernt. Mir hat sogleich imponiert, daß sich hier Bürger frei von materiellen Interessen für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen persönlich einsetzen.
Ich bin 1962 geboren und arbeite als Krankenpfleger in der Psychiatrie. Ich bin verheiratet und wir sind sind seit kurzem Erziehungsberechtigte für einen kleinen Hund, der uns auch auf unseren Urlaubsreisen begleitet. Aus privatem Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen und als Ausgleich zur Arbeit in der Psychiatrie habe ich 2013 an der Fernuniversität Hagen den Bachelor in Politik- und Verwaltungswissenschaften abgeschlossen und anschliessend alle Module des Masterstudium Governance erfolgreich absolviert. Da wartet zu meiner Schande immer noch die Masterarbeit auf Fertigstellung, um das Studium endgültig abzuschliessen.
Im Rahmen meiner Beschäftigung mit der EU habe ich die Vorteile der EU erst richtig zu schätzen gelernt. Bei Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl im Jahre 1951 hätte wohl keiner der Protagonisten die Weiterentwicklung zur Europäischen Union, wie sie für uns heute Realität ist, vorausgesehen.
Eines von mehreren Problemen der EU im Hinblick auf ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit stellt die Komplexität ihres institutionellen Aufbaus und der entsprechend langwierigen Entscheidungsfindung dar. Ich habe Jahre damit verbracht, hier einen gewissen Durchblick zu bekommen und sehe es nun als wichtige Aufgabe an, meinen Mitbürgern die Angst vor dem "Ungetüm EU" zu nehmen. Da passt es natürlich gut, dass ich von der Gruppe so freundlich aufgenommen wurde und hier entsprechend meinen Beitrag leisten kann.

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Jörg


Jörg May

Geboren bin ich 1955 in Viersen, sozusagen Ur-Gestein. Damals kam ich noch im alten Krankenhaus Maria Hilf auf der Brückenstraße zur Welt. Heute steht dort das Kreishaus.
Nach diversen schulischen Durchläufen bin ich heute als Sozialpädagoge im Gesundheitswesen tätig – natürlich auch bei einer Einrichtung in der Stadt Viersen.

Die Nähe zur holländischen Grenze war immer schon ein Begriff und gut in Erinnerung sind die langen Staus an der Grenze, die den Zolluntersuchungen geschuldet waren.
Nach dem Schengener Abkommen war dies glücklicherweise Geschichte. Ich genieße es in Europa zu reisen, ohne Kontrollen von einem Land zum anderen zu fahren und in vielen Ländern mit einer Währung zu bezahlen. Dies erleichtert Kontakte und macht Preisvergleiche realistisch. Ich denke, dieses einfache hin und her hat auch zum Abbau von Feindbildern geführt. Die Europäische Union dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben, dass wir lange Frieden in Europa haben.
Natürlich ist bei diesem großen Lebens- und Wirtschaftsraum nicht alles in Ordnung und die Beziehungen oft schwierig. Offene Grenzen und eine Währung heißt noch lange nicht eine Mentalität und alle sind glücklich.
Trotzdem möchte ich den eingeschlagenen Weg fortsetzen und engagiere mich deshalb für das Projekt Europäische Union.