10. Dezember - Tag der Menschenrechte



Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Anlass für diese Übereinkunft der Völker war das unermeßliche Ausmaß an Missachtung menschlichen Lebens und menschlicher Würde im zweiten Weltkrieg. Die 30 Artikel dieser Absichtserklärung der Nationen dienten zum Beispiel in Deutschland als Grundlage für unsere im Grundgesetz aufgeführten Grundrechte.
Um den Menschen weiterhin ein Leben in Würde, mit Beteiligungsrechten, sozialen Rechten und Schutz vor staatlichen Übergriffen zu bewahren, bedarf es einer wachen Zivilgesellschaft. Es gilt, Bedrohungen der Menschenrechte frühzeitig zu erkennen, publik zu machen und zu bekämpfen. Insbesondere radikale Parteien neigen zu bewusster Ausgrenzung und Verletzung der Rechte von Minderheiten. Die Geschichte hat uns gezeigt, daß es nicht bei menschenverachtenden Worten radikal-populistischer Hetzer bleibt, sondern dem in der Regel auch entsprechende Taten folgen. Neben konkreten Herabsetzungen und Benachteiligungen von Minderheiten, stellen

auch Angriffe auf die freie Presse oder auf demokratisch gewählte Volksvertreter eine Gefahr für Demokratie und Menschenrechte dar. Hunderte Morde belegen diese verhängnisvolle Tendenz.
Unser Verhalten und unsere Wahlentscheidungen bestimmen unsere Zukunft und die unserer Kinder. Die Einhaltung der Menschenrechte ist die unverzichtbare Basis für ein friedliches, menschenwürdiges Leben in einer freien Gesellschaft. Da lohnt es sich, genauer hinzusehen und die politischen Akteure in Bezug auf Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit, Kompetenz und Menschlichkeit kritisch unter die Lupe zu nehmen.
Aus Anlass des Tages der Menschenrechte wollen wir von „NieWieder" die Aufmerksamkeit auf aktuelle politische Geschehnisse lenken, die Grund zur Sorge in Bezug auf aktuelle und zukünftige Menschenrechtsverletzungen bieten.

Lassen Sie uns gemeinsam wach bleiben - für ein friedliches und würdevolles Miteinander !

Fragen und Antworten zu den Menschenrechten